Räuchern mit Harzen und Kräutern

In dieser seltsamen Zeit haben wir unsere Freiräume genutzt, und uns intensiv mit dem Räuchern beschäftigt.

Die meisten von Euch kennen ja die drei Räucherreisen, die wir auch als die „kleine Schwitzhütte“ bezeichnen: die Salzreise, die Bitte zur Bewältigung körperlicher Erkrankungen und die Reise zur Hüterin der Gesundheit. Diese Reisen werden ja mit ganz bestimmten Kräutern durchgeführt.

Wir haben die reinen Kräuter und Harze genutzt, um deren Wirkung zu erfahren.

So haben wir mit Eisenkraut geräuchert um diesen Duft zu testen. Eisenkraut ist eine sehr alte magische Pflanze, sie wird auch Sagen-, Traum- oder Wunschkraut genannt und erklärt damit schon einiges ihrer Wirkung. Die Energie des Eisenkrauts macht die Verbindung in die Anderswelt durchlässig und erleichtert damit den Empfang von Rat und Hilfe aus der feinstofflichen Welt.

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Beim räuchern von Drachenblut fühlten wir uns sehr geborgen und geschützt, denn Drachenblut ist ein Schutzschild gegen negative Energien.

Auch der süße Duft von Styrax hat uns sehr angesprochen. Styrax soll Sorgen und negative Gedanken auflösen.

Mit Bernstein zu räuchern hat uns ein wenig leid getan, denn dieses alte Baumharz ist einfach schön, aber zum Verarbeiten und Integrieren „alter Themen“ einfach unschlagbar.

Die Angelikawurzel wird auch Engelwurz genannt, weil  dieser Rauch einladend auf Engelwesen wirkt und die Kommunikation mit diesen verstärkt.

Bei den Germanen wurde Beifuß Sonnenwendgürtel genannt, also haben wir uns vorgenommen, damit am 21. Juni zu räuchern.

Patchouli-Blätter lassen uns ausruhen, entspannen und ganz auf das Hier und Jetzt ausrichten.

Myrrhe dient zum Vertreiben von Trugbildern, klärt den Geist und öffnet uns für höhere Wahrheiten.

Wenn wir schwere Gefühle loslassen möchten und uns für die anstehenden Aufgaben öffnen wollen, sollten wir Eukalyptus-Blätter nehmen.

Durch den Rauch von Neem-Blättern reinigen wir unseren Raum und bringen Frische und Reinheit besonders in Krankenzimmer.

Wenn wir mit Eichenrinde räuchern, soll die Kraft und innere Stärke der Eiche zu uns kommen.

Dagegen ist der Duft der Tonkabohne sehr süß und warm. Er wirkt harmonisierend und gemütserhellend. Viele sprechen ihm eine erotische Wirkung zu.

Zedernholz fördert Mut und Ausdauer und wird sehr oft als Schutzräucherung genutzt.

Ebenfalls eine gute Schutzräucherung, die sich auch hervorragend zum Reinigen oder Segnen eignet, ist Ysop.

Was uns durch die vielen Namen auffiel war Erdrauch, denn es wird auch Elfenrauch, Franzosen-, Liebes- und Apostelkraut, sowie Katzenkerbel oder Grindkraut genannt. Der Duft ist bitter, salzig, hilft aber der Haut bei Psoriasis und bei der Reinigung des Geistes.

Zimt ist eines der ältesten Gewürze der Welt, es wird seit 3000 v Chr verwendet. Der Duft ist angenehm blumig, zimtig und findet eine besondere Anwendung bei der Ahnen-Räucherung. Trauerprozesse und loslassen werden unterstützt, sowie der Blick auf das Wesentliche gelenkt.

Eine besonders heilige Pflanze, die nicht mit der Erde verbunden ist, da sie hoch auf dem Baum wächst und daher als göttliches Geschenk gilt, ist das Misterlkraut, auch Hexennest genannt, da man annahm, dass dort Hexen landen.  Die Mistel nimmt negative Schwingungen auf, öffnet unser Unterbewusstsein und stärkt unsere Intuition.

Wir haben alle diese Räucherungen noch vorrätig und man kann sie bei uns bekommen.

Viel Spaß beim selber probieren .

Wir freuen uns über eine Mitteilung von Euren eigenen Erfahrungen und freuen uns, wenn ihr uns von euren Räucherungen berichtet.(info@schamanismus-deutschland.de).

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